Das Intranet Glossar

Was bedeutet eigentlich…

… Intranet?

Es ist soweit: Dein Unternehmen soll ein neues Intranet bekommen! Doch plötzlich fallen Sätze wie „Der Activity-Stream steigert das Engagement der Mitarbeiter.” oder „Für das SharePoint Add-On brauchen wir vor dem Go-Live aber nochmal einen POC!“. Falls Du bei all dem Fach­chinesisch nicht mehr durchblickst, aber in Meetings mitreden möchtest, haben wir etwas für Dich:

Wie jedes Fachgebiet, hat auch das Thema “Intranet” sein eigenes Vokabular. Dabei kommst Du um Ang­lizismen und komplizierten Bezeichnen nicht herum. Das ist oft mühselig und führt schnell zu Miss­ver­ständnissen, wenn nicht klar, wovon eigentlich die Rede ist.

Dieses Intranet Glossar soll für Klarheit im Be­griffs­­­dschungel sorgen und Dir so ein an­ge­nehmes Arbeiten am Intranet-Projekt er­möglichen. Deshalb findest Du in diesem Glossar kurze und ein­fache Erklärungen der wichtigsten Begriffe rund um den digitalen Arbeits­platz. Von A wie Activity Stream bis W wie Wiki.

Bist Du bereit? Dann viel Vergnügen beim Einlesen und Nachschlagen! So werden Du und Dein Team ab sofort zum “Intranet-Insider” und das nächste Meeting kann kommen!

Ricardo Thiele
Ricardo Thiele

GrĂŒnder und GeschĂ€ftsfĂŒhrer

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A

Abonnieren

Eine Funktion, um regelmaÌˆĂŸig Neuigkeiten eines Informationsobjekts (z. B. einer Abteilungsseite oder eines Dokuments) zu erhalten.

Activity Stream (dt. Aktivitätenstrom)

Ein Informationskanal, der Inhalte, wie Neuigkeiten, Benachrichtigungen aus Gruppen oder Aktivitäten von Personen, chronologisch darstellt, sofern diese Inhalte vorher abonniert wurden.

Add-on

Ein Zusatzpaket für eine Softwarelösung, die fun­ktionale oder gestalterische Erweiterungen ent­hält.

Administrator

Der Verwalter einer Softwarelösung mit unein­geschränk­tem Zugriff auf die Einstellungen des Systems.

Admin Center

Ein Administrationsbereich zum Erstellen und Pf­le­gen von Inhalten sowie dem Ändern von grund­legenden Einstellungen.

Adoption Rate

Der Anteil der möglichen Nutzer, welche eine neue Softwarelösung oder Funktion bereits nutzen. Somit wird die Adoption Rate häufig als Maßstab für die Akzeptanz eines neuen Intranets verwendet.

Anforderungskatalog

Eine Dokumentation der technischen, funktionalen und allgemeinen Anforderungen an das neue In­tra­net. Dadurch dient der Anforderungskatalog als Grund­lage für eine System­evaluation.

B

Blog

Eine sortierte Darstellung von Beiträgen (Text und Bild), die kommentiert werden können.

Bring your own Device (BYOD)

Die Bezeichnung für die Nutzung von Unter­neh­mens­­­soft­ware auf privaten End­geräten, wie Lap­to­ps oder Smartphones.

C

Card Sorting

Eine interaktive Methode zur nutzerzentrierten Ge­staltung von Navigations- oder Inhaltsstrukturen.

Change Management (VerÀnderungsmanagement)

Maßnahmen und Tätigkeiten zur nachhaltigen Ver­änderung von Strukturen, Prozessen, Sys­temen und Verhaltens­weisen in einem Unternehmen.

Choose your own Device (CYOD)

Die Möglichkeit ein gewünschtes Endgerät für die Nutzung von Unternehmenssoftware zu verwenden.

Community

Virtuelle Gruppen oder Gemeinschaften, die in einem digitalen Raum zu einem gemeinsamen Thema oder Ziel zusammenkommen.

Content Management System (CMS)

Web-Software zur Erstellung, Bearbeitung und Orga­nisation von Inhalten.

D

Design Pattern

Entwurfsvorlage für die Gestaltung von Elementen im System. Hierbei werden zum Beispiel Ab­mess­ungen, Farben und Verwendung erläutert.

Digital Workplace

Übergeordnete Plattform, die alle Werkzeuge zum Kommunizieren, Zusammenarbeiten, Vernetzen, Ab­bilden von Prozessen und Verwalten von Doku­men­ten bündelt. Der Digital Workplace bietet Mit­ar­bei­tern so orts­un­ab­hängig Zugriff auf alle ar­beits­rele­vanten Info­rmationen und Anwendungen.

Dokumentenmanagement

Verwaltung von Dateien (Dokumente, Bilder, Texte) mit Funktionen zur Versionierung, Vorschau und dem Bearbeiten von Metadaten.

E

Editor

Anwendung zur Bearbeitung von digitalen Daten (z.B. Texten). Der Editor zeigt die zu bearbeiteten In­halte, welche anschließend durch verschiedene Ak­tionen be­arbeitet werden können.

Engagement

Aktive Beteiligung der Nutzer an der Kommunikation, Zusammenarbeit und Vernetzung auf einer Plattform wie z. B. einem Social Intranet.

F

Fachkonzept

Dokumentation der gesamten An­for­derungs­merk­male und deren Zusammen­hänge an ein Int­ra­net Software. Das Fachkonzept dient als Grund­lage für das Pflicht­enheft.

Fokusgruppe

Methode zur Feststellung von Anforderungen an das neue Intranet. Typischerweise im Rahmen eines Work­shops mit einer kleineren Gruppe von Mit­arbeit­ern.

Folksonomie

Sammlung von Schlagworten, die von den Nutzern gemeinschaftlich und ohne vorgegebene Regel er­stellt wurden. Lässt sich in einer Tag-Cloud dar­s­te­llen.

G

Gamification

Anwendung von spieltypischen Elementen im Kon­text des Intranets. Beispielsweise die Möglichkeit Aus­zeichnungen oder Punkte für bestimmte Hand­lungen zu erhalten.

Go-live

Offizieller Start eines Intranets.

Governance

Konzept für die Überprüfung, Steuerung und Re­ge­lung des neuen Intranets. Inklusive der De­fini­tion von Ver­ant­wortlich­keiten dieser Aspekte.

H

Hashtag

Schlagwort, das mit dem #-Symbol markiert wird, um Inhalte und weitere Elemente zu kennzeichnen und so Inhalte zu einem bestimmten Thema zu bündeln.

I

Informationsarchitektur

Gestaltung der Struktur eines Informationsangebots, um eine möglichst nutzer­ freundliche Auffindbarkeit der Inhalte zu gewährleisten. Zu wichtige Teilen der Informations­architektur zählt die Gruppierung, Anordnung und Benennung von Inhalten.

Instant Messaging

Kommunikationsmethode mit einem sofortigen Ver­s­and von Nachrichten, über die sich Personen in Echt­­zeit aus­­tausch­en können.

Intranet

Innerbetriebliche Informations- und Kommunikations­plattform, die über eine bestimmte IP-Adresse, mit­t­els eines Browsers im firmeninternen Netzwerk, auf­geruf­en werden kann.

K

Kommunikationskonzept

Zielgruppenspezifischer Plan aller internen Komm­uni­kations­maßnamen, welche die Mit­ar­beit­er stra­tegie­kon­form über das neue Intra­net infor­mieren.

L

Like Button

Funktion, mit der Nutzer Inhalte im Intranet positiv bewerten können.

Login

Vorgang des An­meldens in einem System mit Ein­wahl­daten, wie einem Nutzer­namen und einem Pass­wort, um den indi­vidu­ellen Zugang zum Intranet zu erhalten.

M

Messaging-Plattform

Der Kern dieser Software­lösungen sind Chaträume. Durch vielfältige Anbindungs­möglichkeiten lassen sich Drittanbieter-Apps hinzufügen und so der Fun­k­tions­­um­fang der Software deutlich erweitern.

Metadaten

Strukturierte Daten, die Informationen über Ress­ourcen, wie Dateien oder Seiten, enthalten. Me­ta­dat­en können zum Beispiel Namen von Autoren oder Ver­öffen­tlich­ungsdaten sein.

Migrationskonzept

Ein Plan für die Übertragung von Inhalten aus einem alten in ein neues System. Inklusive der Über­ar­bei­tung von bes­teh­en­den und der Erstellung von feh­lenden In­halten.

Minimum Viable Product (MVP)

Kleinst­mög­liche Version einer neuen Soft­ware­lös­ung, um Feed­back von den zu­künf­tigen Nut­zern zur Ges­talt­ung der Platt­form zu erhalten.

Mitarbeiter-App

Intranet, das auf mobile Endgeräte optimiert und entweder eigenständig oder in Verbindung mit einem bestehenden Intranet eingesetzt werden kann.

Mitarbeiterprofil

Eine digitale Visitenkarte im Intranet, die In­fo­r­mat­ion­en, wie Jobbezeichnung, Kenntnisse und Kon­takt­mög­lich­keiten, darstellt. Mit einem Mitarbeiterprofil können Nutzer im Intranet Beiträge in ih­rem Namen er­stell­en, kommentieren und Inhalte abonnieren.

Mock-up

Visuelle Darstellung der Grundstruktur von Sys­­tem­­ele­­men­t­en, um die Benutzeroberfläche in einer frü­hen Ent­stehungsphase besser beschreiben und entwerfen zu können.

N

Netiquette

Verhaltensregeln für den angemessenen und respektvollen Umgang zwischen Mitarbeitern im Intranet.

News Feed

Nachrichtenstrom, den Nutzer abonnieren können. Abonnenten des News Feeds erhalten dann kurze Informationen (Überschrift, Teaser-Text, Link) über Aktualisierungen eines Seiten-Inhalts. Das be­kann­teste News Feed-Format ist RSS.

Nutzungsbedingungen (eng. Terms of Use)

Bindende Nutzungsvereinbarung, deren Bestätigung eine Voraussetzung für die Nutzung des Intranets ist.

P

Personalisierung

Individuelle Anpassung der sichtbaren Inhalte an die Bedarfe eines Nutzers. Wählt der Nutzer selbst die Inhalte, die er sehen möchte, spricht man von aktiver Personalisierung. Bei der passiven Personalisierung erfolgt die Anpassung der Inhalte für den Nutzer durch das Unternehmen.

Personas

Analysemethode, bei der Nutzermodelle für Per­so­nen einer Ziel­­gruppe und ihren Merkmalen an­ge­fert­igt werden. Personas können somit zur De­­fini­­tion von System­an­­forderungen und der Kon­zep­tion des Intranets genutzt werden.

Pflichtenheft

Ausführliche Dokumentation der An­for­­derungs­­merk­­male sowie die Beschreibung der tech­nisch­en Um­setz­ung für die Einführung eines neuen Intranets.

Pilot

Testphase der Software vor dem Go-live, um Rück­mel­dung von Pilot-Nutzern zu erhalten und ent­sprechen­de Anpassungen vorzunehmen.

Pilotnutzer

Nutzer, die das Intranet bereits vor dem Go-live nutzen. Typische Aufgaben von Pilotnutzern sind das Testen des neuen Systems, das Einbringen von Verbesserungsvorschlägen und die Erstellung von Inhalten.

Proof of Concept (POC)

Versuch die Durchführbarkeit eines Intranet-Projekts zu belegen. Häufig wird dazu ein Prototyp eines Intranets entwickelt oder ein Minimum viable Product (MVP) eingesetzt.

R

Redaktionskonzept

Beschreibung der Redaktionsabläufe für die Ver­öffen­tlich­ung von Inhalten im Intranet. Wichtige Bestandteile des Redaktionskonzepts sind bei­spiel­s­weise Verantwortlichkeiten, Format und Ton­ali­tät, sowie Veröffentlichungsort der Inhalte.

Redaktionsplan

Zeitlicher Plan für die Veröffentlichung von Themen und Inhalten über definierte Kommunikationskanäle.

Rollen- und Rechtekonzept

Beschreibung der Rollen von einzelnen Nutzern und Nutzergruppen im Intranet, anhand derer Zugriffs- und Bearbeitungsregeln im System festgelegt werden.

S

Sitemap

Hierarchische Darstellung der Struktur und Ver­knüpf­ung von Seiten oder Dokumenten im Intranet.

Social Intranet

Modernes Intranet, das einen funktionalen Schwer­punkt auf die Kommunikation, Zu­sammen­arbeit und Ver­netz­ung im Unternehmen legt. So­cial In­tra­nets zeichnen sich dabei vor allem durch nutzergenerierte Inhalte und soziale Fu­nk­tionen aus.

Soziale Funktionen

Funktionen zum Informationsmanagement (Finden, Bewerten und Verwalten von Informationen), Id­enti­täts­manage­ment (Darstellung persönlicher Inf­o­r­mationen) und Be­ziehungs­manage­ment (Kontakte abbilden, pflegen und neu knüpfen). Bei­spiele dafür sind Kommentieren oder Like Buttons.

Storyboard

Methode zur Visualisierung einer typischen Nutzer­anforderung, welche durch die Funktionen des In­tra­nets unter­stützt werden kann.

T

Tag

Schlagwort, das zu einer Gruppierung der Inhalte beiträgt. Kann entweder im Rahmen einer Folks­onomie gesetzt oder durch eine Taxonomie vor­geg­eben werden.

Tag Cloud

Visualisierung von Schlagwörtern, bei der die Ge­wich­tung der Wörter durch eine unterschiedliche Gr­oÌˆÂ­ĂŸe oder Farbe verdeutlicht wird.

Taxonomie

Modell zur hierarchischen Klassifikation der un­ter­neh­mens­internen Begriffswelt. In­halte im In­tr­a­net lassen sich anhand der Begriffe der Tax­o­no­mie strukturieren.

U

Unternehmenskultur

Gesamtgefüge der internen Wertevorstellungen, Verhaltensmuster sowie Denk- und Hand­lungs­weisen, die von den Mitarbeitern des Unter­neh­mens gelebt werden.

Usability

Benutzerfreundlichkeit der Software, die davon abhängt, ob sie leicht und intuitiv zu bedienen ist.

Use Case

Eine Beschreibung, wie Anwender durch Interaktion mit dem System ein bestimmtes Ziel erreichen. Use Cases beinhalten meistens mehrere Use Storys.

User Experience (UX)

Aspekte der Interaktion zwischen einer Per- son und einem Produkt oder Dienst. Wichtige Faktoren für die User Experience eines Intranets sind das Design und die Usability.

User-generated Content

Von Nutzern erstellte Inhalte mit kreativer Ei­gen­leis­tung, die nicht von Redakteuren oder Ad­mini­stra­toren stammen.

User Journey

Detaillierte Schritte eines Nutzers, um bei der In­ter­aktion mit dem Intranet ein bes­timmtes Ziel zu er­r­eichen.

Use Story

Beschreibt die Anforderungen in der Alltagssprache des Anwenders. Funktioniert nach dem Muster: „Als (Anwender) möchte ich [Funktionalität/Ziel/Wunsch], sodass [Nutzen].

V

Versionierung

Ein System zur Erfassung von Änderungen an Da­teien. Bei Änderungen wird eine neue Version der Da­tei angelegt und mit dem Bearbeitungsdatum gekennzeichnet.

W

Wiki

Seite, deren statische Inhalte gelesen und bearbeitet werden können. Ziel eines Wikis ist es eine ge­mein­schaft­liche Wissens- datenbank aufzubauen und so am Wissen anderer zu partizipieren.

Wireframe

Konzeptioneller Entwurf einer (Frontend-) Seiten­ansicht, bei der Gestaltung und Funktion noch kei­ne Rolle spielen. Der Fokus liegt auf der Ein­ord­nung von Seitenelementen und einer ge­lung­enen Be­nutzer­führung.

Workflow

Feste Arbeitsabläufe, die über das Intranet ab­ge­bildet oder in Form von Prozessen eingebunden werden.

WYSIWYG-Editor
(What you see is what you get-Editor)

Ein Editor, der die Daten bei der Eingabe genauso anzeigt, wie sie nach der Veröffentlichung aussehen werden. So wird zum Beispiel die Formatierung von Texten erleichtert.

Kronsteg

INNOVATION DURCH KOMPETENZ

Kronsteg ist Deine Full-Service-Agentur für mit­rei­ßen­de Intranets und den Digital Workplace. Wir bie­ten Dir alle Leistungen aus einer Hand. Von der hersteller­unabhängigen Beratung, über die Kon­zep­tion und Ein­richt­ung, bis zu Change- und Kommunikations­­maßnahmen.

SO GEHT‘S WEITER

Du möchtest, dass Dein Intranet-Projekt ein voller Erfolg wird? Gerne helfen wir Dir die richtige Sof­t­ware­lösungen auszuwählen und diese langfristig im Be­rufs­alltag der Mitarbeiter zu verankern. Sichere Dir je­tzt Dein kostenloses Beratungsgespräch: