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Highlights der SCM-Praxistage „Interne Kommunikation 2.0“
15
Jun 2018

Highlights der SCM-Praxistage „Interne Kommunikation 2.0“

In Düsseldorf begrüßte die SCM bei den Praxistagen „Interne Kommuni­kation 2.0“ am 12. & 13. Juni mehr als 50 Teilnehmer und 20 Referenten. Für Dich haben wir unsere persönlichen High­­lights noch mal zusammen­­gefasst:

Das Intranet „Eva“ von Merck

Direkt zu Beginn gab Stefanie Babka interes­sante Einblicke in das Intranet „Eva“ (SharePoint 2013) von Merck. Einem heraus­­fordernden Projekt mit 50.000 Nutzern in über 60 Ländern. Das Finden von Infor­mationen wurde durch sogenannte „Promoted Links“ unterstützt. Dies sind manuell gepflegte Einträge, welche bevorzugt in den Such­­er­gebnissen dar­­ge­stellt werden. Darüber hinaus erstellte Merck für die Mitarbeiter eine Info­grafik, um für den jeweiligen Anwendungs­­fall (z. B. Dokumente teilen mit Eva) das richtige Tool zu finden.

Stefanie Babka Merck


Von der Informations­­vermittlung zur Parti­zipation

Dr. Georg Kolb startete seinen Vortrag mit einer nutz­wert­­orientierten Definition für den Digital Workplace, die sowohl Unternehmens­­strategie als auch Nutzer­­wünsche berück­sichtigt. Spannend waren auch die Ergebnisse der Umfrage „State of the Digital Workplace“ von SMG / CMSWire zu den Heraus­­forderungen und Chancen des Digital Workplace. Als Antwort auf den aktuellen Information­s­überfluss forderte er anschließend „Interne Kommunikation muss von Reich­­weite auf Relevanz umschalten“. Nur so könnten Mitarbeiter trotz Reiz­­über­­flutung erreicht werden.

Dr. Georg Kolb

Live Demo mit Coyo, Speakap, VANTAiO und Intrexx

Nach der Mittags­pause ging es mit direkten Ein­blicken in die Systeme weiter. Die Teilnehmer hatten die Chance sich die einzelnen Systeme genauer anzu­gucken und Fragen zu stellen.

Ein Intranet in sechs Monaten einführen

In kürzester Zeit ein Intranet ein­führen? Worauf es dabei ankommt verriet Lutz Hirsch in seinem dies­jährigen Vortrag. Dazu schlug er vor, dass sich Unternehmen an aktuellen Trends orientieren und beachten sollten, was die Mitarbeiter in ihrem täglichen Berufs­leben stört. Dazu zählten neben einer mangelnden internen Kommunikation auch eine schlechte Arbeits­atmosphäre und fehlende Entfaltungs­möglichkeiten. Wichtig hingegen seien den Mitarbeitern das Finden, die Perso­nali­sierung und die Struk­tur des Intranets. Für die schnelle Ein­führung eines Intranets empfahl er abschließend auf Standard­lösungen zu setzen und diese erst anschließend den Bedürfnissen der Nutzer anzu­passen.

Das digitale Mitarbeitermagazin „eMag“ von Infineon

Der zweite Tag startete mit Marlene Pratschke und Justus Reglin von Infineon. Sie gaben Einblicke in das digitale Mitarbeiter­magazin „eMag“, das sowohl über den Desktop als auch auf mobilen Endgeräten verfügbar ist. Besonders interessant waren die Methoden, um die Nutzer zum Interagieren anzuregen. Anfangs schrieben sie ihren Kollegen noch eine Mail, um sie auf Neuig­keiten im Intranet hinzuweisen. Mittler­weile gibt es dafür eine automati­sierte Zusammen­fassung der wichtig­sten News, welche die Mitarbeiter in selbst­gewählten Abständen erhalten. Für genügend Inhalte aus den verschiedenen Bereich und Ländern sorgt derweil eine de­zentrale Redaktion.

Digitale Heimat: Zentrale Kommunikations­plattform für das ganze Unternehmen

Im interaktiven Workshop mit Maximilan Fries von Coyo galt es sich in Praktikanten, Geschäfts­führer und Produktions­mitarbeiter hinein­zuversetzen. In Gruppen wurden anhand von Personas individuelle Wire­frames für verschiedene Seiten erstellt.


Fazit

Über zwei Tage hinweg gab es hilfreiche Impulse und interes­sante Gespräche. Wir haben viele nette Leute kennen­gelernt und insgesamt viel Spaß gehabt. Daher gibt es von uns 5 von 5 Sternen für die SCM-Praxistage „Interne Kommunikation 2.0“ und eine klare Weiter­empfehlung. Wir freuen uns auf das nächste Mal. Bis demnächst : )

Ricardo Thiele ist Gründer und Geschäftsführer von Kronsteg. Vor seiner Zeit bei Kronsteg war er bereits für zwei Konzerne als Intranet-Projektmanager tätig. Jetzt bringt er diese Expertise in die Kundenprojekte von Kronsteg ein.

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