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Mitarbeiter-App vs. Social Intranet: Die wichtigsten Unterschiede
02
Mrz 2020

Mitarbeiter-App vs. Social Intranet: Die wichtigsten Unterschiede

Obwohl Social Intranets und Mitarbeiter-Apps häufig in einem Atemzug genannt werden, gibt es doch einige Unterschiede zwischen beiden Kategorien. Welche das sind und ob für Dein Unternehmen eher eine Mitarbeiter-App oder ein Social Intranet in Frage kommt, erfährst Du in diesem Artikel. 

Welche Gemeinsamkeiten gibt es?

In einigen Punkten ähneln sich Social Intranets und Mitarbeiter-Apps, denn beide sind moderne Out-of-the-Box-Lösungen für die Kommunikation. Als solche lassen sie sich ohne zusätzlichen Entwicklungsaufwand direkt im Unternehmen einsetzen.

Eine verbreitete Annahme ist, dass Mitarbeiter-Apps ausschließlich mobil und Social Intranets nur am Desktop verfügbar seien. Das ist so nicht richtig: Beide Kategorien lassen sich sowohl am PC als auch über mobile Endgeräte nutzen. Zudem eignen sich beide Kategorien als zentraler Einstieg für den Digital Workplace.

Trotz dieser Gemeinsamkeiten gibt es zwischen beiden Kategorien auch wesentliche Unterschiede, was Mitarbeiter-Apps und Social Intranets für unterschiedliche Anwendungsfälle interessant macht.

Mehr als eine Ergänzung: Die Mitarbeiter-App

Mitarbeiter-Apps bieten Unternehmens-News, Kantinenpläne und teilweise einfache Prozesse durch Formulare – etwa Urlaubsanträgen, Gehaltsabrechnungen und Zeiterfassung. Hinzu kommen einen schnellen Messenger und soziale Funktionen – wie das Liken von Chat-Nachrichten und Kommentieren von News (bspw. in einem CEO-Kanal).

Spezialisiert sind Mitarbeiter-Apps auf Mobilgeräte, weshalb sie sich bestens als Ergänzung zu klassischen Intranets eignen. Deren Inhalte lassen sich so Mitarbeitern jenseits der Büroarbeitsplätze einfach verfügbar machen: In Verkaufsfilialen, in der Herstellung, im Außendienst oder im Lager.

Außerdem sind Aufwand und die Kosten für die Einführung einer Mitarbeiter-App überschaubar. Das macht Mitarbeiter-Apps zu einer schlanken und auf Kommunikation spezialisierte Lösung, die Unternehmen einen niedrigschwelligen Einstieg in den Digital Workplace ermöglicht. 

Alleskönner: Das Social Intranet

Social Intranets sind interaktiv und bieten ein personalisiertes Nutzererlebnis – mit News- und Activity-Streams, schnellen Chats, einfachen Prozessen und vielem mehr. Es lässt sich liken, kommentieren und teilen. Im Gegensatz zu Mitarbeiter-Apps haben sie jedoch einen deutlich größeren Funktionsumfang

Gerade für die Zusammenarbeit kann das Social Intranet durch seine Gruppenräume punkten: Eine dezidierte Kollaboration ist bei Mitarbeiter-Apps in aller Regel nicht vorgesehen. Ebenso ist Wissensmanagement eine Stärke der meisten Social Intranets: Durch Wikis kann das Wissen Einzelner effektiv an das gesamte Unternehmen weitergegeben werden, so dass es nachhaltig auffindbar bleibt und sich einfach aktuell halten lässt. 

Der Fokus von Social Intranets auf Funktionsvielfalt führt im Vergleich zu Mitarbeiter-Apps auch zu höheren Kosten und Aufwand – dafür sind sie echte „Alleskönner“.

Unser Fazit

Social Intranets und Mitarbeiter-Apps unterscheiden sich vor allem im Funktionsumfang. Mitarbeiter-Apps beschränken sich im Grunde auf den Bereich der Kommunikation.

Dazu gehören sowohl Unternehmensnachrichten als auch der Austausch zwischen Personen. Social Intranets hingegen bieten darüber hinaus noch weitere Funktionen im Bereich des Wissensmanagements sowie der Zusammenarbeit. 

Insgesamt haben Social Intranets also einen höheren Funktionsumfang. Mitarbeiter-Apps sind dafür fokussierter und lassen sich entsprechend leichter im Unternehmen einführen.

Der Weg zum vollständigen Digital Workplace

Für einen möglichst vollständigen Digital Workplace, mit dem Menschen unter anderem auch ihre Dokumentenarbeit gemeinsam gestalten, bietet sich für beide Lösungen die Kombination mit einer App-Suite wie Office 365 oder G Suite an.

Du fragst Dich, mit welcher Software der Digital Workplace in Deinem Unternehmen umgesetzt werden kann? Nimm gerne Kontakt zu uns auf und vereinbare eine kostenlose Erstberatung. 

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