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In eigener Sache: Wir sagen Goodbye SharePoint-Intranets!
11
Mai 2021

In eigener Sache: Wir sagen Goodbye SharePoint-Intranets!

Mitreißende Intranets und erfolg­reiche Microsoft Teams Projekte sind unser Marken­zeichen. Und wo lassen sich dort SharePoint-Intranets unter­bringen? Wir sagen: Gar nicht. Denn ein Blick in die Unternehmen genügt, um fest­zustellen, dass mitreißende und gelebte Share­Point-Intranets dort vergebens gesucht werden.

Wieso wir der Meinung sind, dass SharePoint-Intranets im Vergleich zu Social Intranets nicht unbedingt punkten können, wollen wir Dir hier erklären.

Unserer Meinung nach hat SharePoint durchaus eine Daseinsberechtigung – und zwar als Doku­menten­manage­mentsystem. Diesen Zweck erfüllt Share­Point durch und durch. Des­wegen nutzen wir bei Kronsteg das System auch genau dafür und pro­bieren es nicht für andere Zwecke zu verbiegen. Denn SharePoint eignet sich einfach nicht als nutzer­freundliches Intranet oder lebendige Kollaborationsplattform.

Nicht umsonst gibt es auch in der Microsoft 365-Umgebung Plattformen wie MS Teams oder Planner, die sich eher für die interne Kollaboration anbieten und in der Praxis auch von ihren Nutzern dafür verwendet werden.

Auf dem Intranet-Markt sieht es ähnlich aus: Inzwischen gibt es einige Out-of-the-box-Intranets (z. B. COYO, Staffbase und Viadesk), die im Ver­gleich zu SharePoint-Intranets erheblich schneller und kosten­günstiger eingeführt werden können. Und auch nach dem Go Live benötigen SharePoint-Intranets noch verhältnis­mäßig viel technischen Support und Pflegeaufwand. Selbst Integrationen in die Microsoft 365-Welt laufen bei Social Intranets erstaun­licher­weise in der Praxis besser als bei SharePoint. Das stellen wir z. B. bei der Betrach­tung des SharePoint-Filepickers, bei Outlook-Kalender­einträgen oder aber auch bei Intranet-News, die in MS Teams dargestellt werden sollen, fest.

All diese Gründe sind jedoch fast schon neben­sächlich, wenn wir das für uns als Intranet-Agentur ausschlag­gebendste Argument gegen Share­Point-Intranets betrachten: Die schwache User Experience. System­evaluations­projekte in den letzten Monaten haben immer wieder ge­zeigt, dass Redak­teur*innen und Nutzer*innen bei einer direkten Gegenüberstellung „SharePoint vs. Social Intranet“ mit großem Abstand für Social Intranets votiert haben.

Am Markt lässt sich ebenfalls er­kennen, dass sich dezidierte Intra­net-Lösun­gen immer weiter von SharePoint-Intranets absetzen. Obwohl sich diese Ent­wicklung noch fortsetzen wird, ist der Umfang bereits jetzt deutlich höher: Leicht­gängige Redaktions­werkzeuge, viele unter­schiedliche Intranet-Funk­tionen, eine native App für den mobilen Zugriff und ein vorteilhaftes Wiki gehören ins Standard­repertoire.

Betrachten wir diese Argumente ist die Konsequenz daraus für uns deutlich: Bei Kronsteg stehen die Nutzer*innen im Fokus, mitreißende Intranets sind fest in unserer Unternehmens­philosophie verankert. Für uns macht ein Intra­net gerade dann Sinn, wenn es im Arbeitsalltag einen Mehrwert bietet und darüber hinaus gerne genutzt wird.

All das ist für uns Grund genug, um uns nun von SharePoint und Share­Point Addons zu verab­schieden. Und deswegen sagen wir nun: Willkommen schöne (neue) Welt der Social Intranets! 🎉

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