
Messaging Platforms: Geheimfavorit für den Digital Workplace
Messenger, wie Whatsapp, ermöglichen eine schnelle und unkomplizierte Kommunikation, auf die im Privatleben keiner mehr verzichten möchte. Eine Fortsetzung dieses Trends lässt sich auch in Unternehmen beobachten. Obwohl Messenger bei der internen Unternehmenskommunikation zunehmend an Bedeutung gewinnen, warten sie noch auf den großen Durchbruch. Das liegt unter anderem an ihrem geringen Funktionsumfang. Mit Messaging Platforms ändert sich das.
Die nächste Evolutionsstufe der Messenger
Den Kern von Messaging Platforms bilden Gruppen- und private Chaträume. Dort können Textnachrichten versendet oder Sprach- und Videoanrufe getätigt werden. Genau wie private Messenger haben auch Messaging Platforms, wie Slack oder Microsoft Teams, sowohl Apps für den Desktop als auch für mobile Endgeräte. Diese bietet dem Nutzer auf allen Geräten und somit auch unterwegs den vollen Zugriff auf alle Funktionen.
Eine echte Besonderheit der Messaging Platforms sind die vielen Anbindungsmöglichkeiten von Drittanbieter-Apps. Einmal angebunden, lassen sich die verschiedensten Apps zentral und innerhalb der Messaging Platform nutzen. Die Anbindung können entweder durch eine Integration oder eine Verknüpfung erfolgen.
Verknüpfung
Bei einer Verknüpfung lassen sich Benachrichtigungen aus einer angebunden App erhalten oder durch Chatbefehle bestimmte Aktionen auszuführen.

Wer bereits Erfahrungen mit Programmiersprachen oder der Eingabe von Befehlen gemacht hat, der wird mit Verknüpfungen gut zurecht kommen. Andernfalls bedarf es etwas Eingewöhnung um alle Aktionen schnell ausführen zu können.
Integration
Im Zuge einer Integration wird die Benutzeroberfläche der angebundenen App innerhalb des Messengers nutzbar. Bei Microsofts Teams geht das zum Beispiel mit Apps wie OneNote oder Trello (siehe unten).

Im Vergleich zu einer Verknüpfung fällt auf, dass der Nutzer die angebundene App durch eine Integration in der gewohnten Art und Weise nutzen kann. Vor allem Funktionen wie Drag & Drop erleichtern die Bedienung deutlich. Zusätzlich haben Integrationen meist einen höheren Funktionsumfang als Verknüpfungen.
Bleib agil, binde an
Durch die vielfältigen Anbindungsmöglichkeiten lassen sich Messaging Platforms auch in komplexe, bestehende IT-Landschaften harmonisch einfügen. Dank der großen Anzahl an kompatiblen Drittanbieter-Apps lässt sich in jedem Anforderungsbereich die beste App auswählen (Best of Breed-Prinzip). Der unkomplizierte Austausch von angebunden Apps sichert somit eine langfristige Flexibilität.
Welche Unternehmen über den Einsatz von Messaging Platforms auf jeden Fall nachdenken sollten, erfährst Du im zweiten Teil unserer Artikelreihe.