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Nachgefragt: Grzegorz Ciwoniuk gibt Einblicke in workai
21
Dez 2020

Nachgefragt: Grzegorz Ciwoniuk gibt Einblicke in workai

Wir begrĂŒĂŸen Grzegorz Ciwoniuk von workai zu unserer Interview­reihe Nachgefragt. Bevor wir exklusive Einblicke in workai erhalten, sei doch bitte so nett und stell Dich unseren Lesern vor.

Grzegorz: Ich bin MitgrĂŒnder und Chief Product Officer bei workai. Ich arbeite eng mit Unter­nehmen zusammen, um die Heraus­forderungen der internen Kommunikation durch neue Tech­nologien zu bewĂ€ltigen. Als Ge­winner der prestigetrĂ€chtigen Forbes-Liste „30 under 30“ sehe ich mich als Unternehmer der jungen Generation.

Einen Tag ĂŒber Deine Schulter geblickt, was wĂŒrden wir erleben?

Grzegorz: Nach dem Aufwachen ĂŒberprĂŒfe ich zuerst alle versĂ€umten Be­nachrichtigungen, Nachrichten und E-Mails. Dann aktualisiere ich meinen Terminkalender fĂŒr den Tag, sofern es neue Themen gibt. Der eigentliche Arbeitstag beginnt mit einem Online-Meeting mit den Team­leitern, um alles auf Kurs zu bringen. Wir ver­wenden jeden Tag unsere eigenen Produkte, daher werden sogar Notizen zu den Meetings im entsprechenden Bereich des Intranets (workai.­intranet) veröffentlicht.

Der grĂ¶ĂŸte Teil meiner Zusammenarbeit findet in Azure DevOps und anderen SCRUM/PM-Tools statt, aber fĂŒr interne Zwecke wie Produktideen, Versions­hinweise, Diskussionen, AnkĂŒndigungen, wöchentliche Roundups – nutzen wir unser Intra­net, unsere Wissensdatenbank und unsere soziale Plattform.

Was ist Eure Mission mit workai? Welchen Pain Point löst Ihr bei Euren Kunden besonders gut?

Grzegorz: workai hilft bei den Themen interne Kommunikation, Wissens­management und Mit­arbeiterengagement – egal in welcher GrĂ¶ĂŸen­ordnung und Branche.

Bei jedem einzelnen Feature konzentrieren wir uns auf die Benutzer­freundlichkeit und den Ge­schĂ€ftswert, damit sich die Mitarbeiter auf die Um­setzung konzentrieren können, anstatt sich mit der Technologie herum­zu­schlagen. workai erfordert keine technischen Kenntnisse oder lang­wierigen Implementierungsprozess.

Bei workai arbeiten UX (User Experience) und EX (Employee Experience) zusammen, um Unter­nehmen dabei zu unterstĂŒtzen, die beste digitale Mitarbeitererfahrung fĂŒr ihre Belegschaft zu schaffen – ob remote, hybrid oder vor Ort.

Ihr bietet drei unterschiedliche FunktionsumfÀnge mit workai Intranet, workai Connections und workai Knowledge an. Worin liegt der Unterschied?

Grzegorz: Jedes unserer Produkte ist kom­binierbar, funktioniert aber auch separat um ausgewĂ€hlte Bereiche zu verbessern:

  • workai.Intranet konzentriert sich auf die mitarbeiterzentrierte interne Kommunikation mit Drag-and-Drop-CMS, verschiedenen Content-Typen, Personalisierung, KI-gestĂŒtzter Suche und Analysen.

  • workai.Connections setzt den Fokus auf Mitarbeiter-Engagement, -Anerkennung und soziale Interaktionen; mit Communities, Posts, Auszeichnungen, Veranstaltungen, Schulungen, Umfragen, Q&As und mehr.

  • workai.Knowledge fokussiert sich auf den Aufbau einer strukturierten, aber variablen Wissensbasis fĂŒr jeden Zweck – Verkaufswissen, interne Prozesse, Produktwissen und mehr.


Diese drei Produkte sind nur ein Teil unserer stĂ€ndig wachsenden DEX-Plattform – wir bieten auch Tools zur Formularerstellung, die mit MS Power Automate verbunden sind, ein Crowd­sourcing-Portal fĂŒr das Ideen­manage­ment, eine Raumbuchungsapp zur Verwaltung der Unter­nehmens­standorte und vieles mehr.

workai lĂ€sst sich als Standalone-Lösung oder in Verbindung mit Microsoft 365 nutzen. Kannst Du uns einen Einblick gewĂ€hren, welche Lösung der Großteil Eurer Kunden wĂ€hlt?

Grzegorz: Wie bereits erwĂ€hnt – es gibt ver­schie­dene FĂ€lle, ob M365 an­geschlossen ist oder nicht. Unsere Kunden können M365-Li­zen­zen nur fĂŒr den Teil der Belegschaft nutzen, der mehr dokumentenorientierte Funktionen und Kolla­borations­funktionen benötigt (z. B. BĂŒro­mit­arbeiter). DarĂŒber hinaus kann dem Rest des Unternehmens, wie z. B. mobile Mitarbeiter, sicheren Zugriff auf die workai-Plattform er­möglicht werden, indem sie kostenlose Azure AD-Konten verwenden.

Ein perfektes Beispiel ist eine Produktionsfirma mit Zehntausenden von Mit­arbeitern oder eine Finanzagentur, die Berater beschĂ€ftigt, die außer­halb des BĂŒros arbeiten. Hier können er­heb­liche Einsparungen und viel mehr Flexi­bilitĂ€t erzielt werden.

Trotz der sofort einsatzbereiten Integration mit SharePoint ist workai weder auf SharePoint noch auf Microsoft 365 angewiesen. Es bietet den vollen Funktionsumfang ohne die unnötigen Zusatzkosten von Office 365-Lizenzen. Das bedeutet, dass Unternehmen trotzdem mit jedem Mitarbeiter kommuni­zieren und sich mit ihm be­schĂ€ftigen können. Mit der M365-Integration kön­nen Sie jedoch von mehr Funktionen profi­tieren. DarĂŒber hinaus bleibt SharePoint mit workai unangetastet – es verĂ€ndert kein Layout, keine Masterpages, Vorlagen oder Websites.

Es gibt weder JavaScript- oder CSS-Injektionen, noch benutzerdefinierte Website-Vorlagen. workai wird auf Azure gehostet und ist, falls ein Unter­nehmen sich dafĂŒr entscheidet, mit Micro­soft 365 verbunden. workai kann als ein weiterer M365-Dienst betrachtet werden – genau wie Teams, Yammer oder OneDrive: sicher und integriert. Das bedeutet auch, dass selbst bei einem Ausfall von SharePoint oder einem Microsoft-Update, bei dem Layouts geĂ€ndert oder einige Funktionen entfernt werden, workai sicher und funk­tions­fĂ€hig wie bisher bleibt.

Wie sieht die kombinierte Nutzung von workai in Verbindung mit Microsoft 365 aus? Wie stellt Ihr sicher, dass sich beide Lösungen integrieren lassen?

Grzegorz: Auf der technischen Ebene: Wir inte­grieren workai mit Microsoft auf dem sicher­sten und bequemsten Weg, mit APIs und Diensten (z. B. Microsoft Graph). Damit stellen wir sicher, dass sich unsere Kunden keine Gedanken ĂŒber Änderungen und Updates von M365 machen mĂŒssen. Dieses einzigartige Modell ermöglicht es uns, auch Vor-Ort- und Hybrid-Installationen zu unterstĂŒtzen, ohne an QualitĂ€t und Funktionen einzubĂŒĂŸen. Die Ver­bindung von workai mit M365 bringt Mehrwert – SharePoint-Biblio­theken und -Dokumente, Outlook-Kalender, Exchange-Buchungen, Microsoft Stream, Teams, Power BI, Power Automate und mehr.

Microsoft baut die Funktionen von Microsoft 365 konsequent aus. Wo siehst Du AnwendungsfĂ€lle, die zukĂŒnftig weiterhin bevorzugt durch SharePoint Add-Ons abgedeckt werden?

Grzegorz: Es gibt immer Raum fĂŒr mehr geschĂ€ftlichen Nutzen und Er­wei­ter­ungen. Unserer Meinung nach erhalten Sie mit M365 eine Plattform mit viel­fĂ€ltigen Möglichkeiten und einsatzbereiten Tools. Dennoch mĂŒssen Unter­nehmen in der Regel fertige GeschĂ€ftslösungen erstellen, entwickeln oder anschließen, die einen bestimmten Anwendungsfall abdecken. Dies ist auch der Grund, warum Microsoft so viel Zeit und Ressourcen investiert, um Inte­grations­möglichkeiten und Optionen zur Er­weit­erung der Plattform bereit­zu­stellen. Share­Point-Add-ons können immer noch viele FĂ€lle unterstĂŒtzen – von einfachen Funktionen bis hin zu voll funktionsfĂ€higen GeschĂ€fts­an­wen­dungen.

Was sind fĂŒr Dich die drei wichtigsten Bausteine erfolgreicher Intranets?

Grzegorz: Such- und Informationsarchitektur, Benutzerfreundlichkeit und Analytics.

Wenn alles zusammenkommt, können Unternehmen die Menschen in ihren unterschiedlichen Arbeitsumgebungen erfolgreich informiert, engagiert und vernetzt halten, die Wirkung messen und schneller handeln.

Welche Zukunftsthemen im Intranet siehst Du?

Grzegorz: Von Seiten der Mitarbeiter: Intelli­gentere und vorausschauende Persona­lisierung, sodass die Mitarbeiter immer relevante Informationen erhalten; Wissens-Chatbots, die Fragen direkt aus der Wissens­datenbank des Unternehmens be­antworten; mehr Videos und mehr Podcasts.

Von der Seite des Intranet-Managers: Interne Marketing-Automatisierung, so dass die Mit­arbeiter interne Informationskampagnen auf der Grundlage des Verhaltens und der Aktionen der Benutzer einrichten können; intelligentere und vorausschauende Analysen.

Abschließend: Was ist Eure Produkt­strategie fĂŒr die Zukunft? Wie geht es weiter?

Grzegorz: Nun, die vorhergehende Frage beantwortet diese teilweise 😉 Das Ziel ist es, den gesamten Bereich der digitalen Mit­arbeitererfahrung anzu­sprech­en – von Onboarding ĂŒber Kommunikation, Community, Engagement, Gamification, Prozesse, Wissens­vermittlung bis hin zum Offboarding des Mit­arbeiters und der Entwicklung zum Marken­helden.

Wir entwickeln workai kontinuierlich weiter, um unserer Roadmap, den Er­wartungen unserer Kunden und den neuesten Trends gerecht zu werden. Also erwartet Sie jeden Monat neue spannende Dinge!

Vielen Dank fĂŒr die Einblicke und das spannende GesprĂ€ch 👌

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