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So macht’s: real
10
Mrz 2019

So macht’s: real

Wir begrüßen Christian Eberle von real.

Christian, stell Dich unseren Lesern bitte kurz vor.

Christian: Ich bin Christian Eberle – ein Pfälzer im Exil in Düsseldorf. Für die real GmbH arbeite ich bereits mehr als 25 Jahre. real sowie unser Motto „Einmal hin. Alles drin“ sind vermutlich jedem ein Begriff. Wir sind der beste Wochenmarkt Deutschlands. Egal ob Online oder im Markt, Lebensmittel oder Nonfood-Produkte: Wir haben es! Ich kümmere mich mit einem kleinen Team um das Intranet, die Portale und digitalen Tools für unsere Mitarbeiter in der Zentrale und im Markt.

Einen Tag über Deine Schulter geblickt, was würden wir erleben?

Christian: Gegen 8 Uhr starte ich in den Tag. Mit dem ersten Kaffee checke ich meine E-Mails. Dann schau ich mir meinen Kalender an und bereite mich auf die anstehenden Meetings vor. Natürlich bleibt immer noch Zeit zum Austausch mit den Kollegen. Nirgends entwickelt man so gute Ideen oder Lösungsansätze, wie im persönlichen Gespräch auf dem Flur oder in der Kaffeeküche.

Neben dem persönlichen Austausch, welche Softwarelösungen nutzt Ihr für die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb von real?

Christian: Als Intranet sowie zur Zusammenarbeit nutzen wir SharePoint 2013.

Ihr habt Euch also damals für SharePoint entschieden. Würdest Du Dich heute wieder für SharePoint entscheiden? 

Christian: Als unser Mutterkonzern die METRO ein neues System eingeführt hat, und wir uns entscheiden mussten, welche Plattform für unser zukünftiges Intranet in Frage kommt, war die Antwort relativ schnell gefunden: SharePoint! Schließlich nutzten wir SharePoint bereits zur Zusammenarbeit. Da lag der Gedanke nahe, dass wir ein bekanntes und etabliertes System auch als Intranet nutzen sollten. Gesagt getan – Sharepoint wurde zu unserer Intranetbasis. Tatsächlich hatten wir am Anfang sowohl die Möglichkeiten als auch die Fallstricke unterschätzt. Nichtsdestotrotz, aufgrund der Integration in die ohnehin vorhandene Office- und Exchange-Welt, würde ich jederzeit wieder für SharePoint votieren.

Nachvollziehbare Argumente. Habt Ihr Eurem Intranet einen Namen gegeben? Wenn ja, wie seid Ihr auf den Namen gekommen und wofür steht dieser?

Christian: Ja, den gibt es. Wir wollten klarmachen, dass Anwender mit dem Intranet ohne Umschweife und viele Mails immer DIREKT zu den Informationen kommen. Also nannten wir es real direkt.

Ihr nutzt aktuell SharePoint als Intranet, um innerhalb des Unternehmens Eure Informationen zu teilen. Wie ist die Akzeptanz von SharePoint bei den Mitarbeitern?

Christian: Bei einem Wechsel von System A zu System B gibt es immer Kollegen, die noch am alten System hängen. Es gibt aber auch welche, die das neue System super annehmen. Bei uns gibt es beide Arten von Kollegen.

Die Akzeptanz steigt aber deutlich, sobald der Nutzen für die eigene Arbeit erkennbar wird.

Unternehmensnachrichten werden dagegen über unser neues, elektronisches Mitarbeitermagazin „realReport.de“ veröffentlicht und sind daher technisch vom Intranet entkoppelt.

Hat jeder Mitarbeiter einen eigenen Account bei SharePoint? Wie greifen Mitarbeiter ohne eigenen Desktop-PC auf das Intranet zu?

Christian: Jeden Mitarbeiter mit einem personalisierten Account auszustatten wäre super. Wir arbeiten dran, sind aber noch nicht ganz soweit. Zumindest können ALLE Mitarbeiter über Gruppen-Accounts, die in den Märkten zur Verfügung stehen, das Intranet nutzen.

Wäre eine Mitarbeiter-App eine gute Lösungsmöglichkeit, um die Mitarbeiter in den Märkten besser erreichen zu können?

Christian: Das wäre sicher ein moderner und toller Ansatz. Da sind wir jedoch erst am Anfang. Ideen gibt es, aber das muss noch etwas reifen. Zudem ist real komplett „mitbestimmt“. Bedeutet, dass bei Neuerungen dieser Größenordnung immer auch die Arbeitnehmervertreter mitentscheiden.

Welche Einsatzszenarien siehst Du für die Mitarbeiter-App? Könnte die Mitarbeiter-App beispielsweise das aktuelle Intranet ersetzen oder eher ergänzen?

Christian: Hier könnten wir unser gesamtes Informations- und Kommunikationsportfolio spielen. Infos für ALLE Mitarbeiter mobil, egal ob Wareninfos, Rezepte oder das Datum des nächsten Personalverkaufs.

Wäre es denkbar, dass die Mitarbeiter über die privaten Endgeräte Zugriff erhalten?

Christian: Ein Thema, welches sicherlich zur Konzeption der App gehört. Hier sind alle Szenarien denkbar. Was am Ende am sinnvollsten den Einsatz unterstützt, dass müssen wir im Projekt herausarbeiten.

Welche große Herausforderung siehst Du bei der Einführung einer Mitarbeiter-App im Retail?

Christian: Eine große Herausforderungen wird es sein für die verschiedenen Nutzergruppen den jeweiligen Nutzen herauszuarbeiten, damit die Mitarbeiter im Arbeitsalltag bestmöglich von der Plattform profitieren. Schlussendlich steigerst das auch die Nutzerakzeptanz und den Erfolg des Projekts.

Da hast Du vollkommen Recht. Vielen Dank für das Interview!  

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