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So macht’s: Targobank
20
Nov 2019

So macht’s: Targobank

Wir begrüßen Ulrike Höbel von der Targobank. Sei doch bitte so nett und stell Dich kurz unseren Lesern vor.

Ulrike: Ich bin Senior Projektmanagerin in der Unternehmenskommunikation der Targobank und verantwortlich für unser Online-Mitarbeitermagazin voilà. Das können die 7.500 Targobanker – und zu großen Teilen auch die interessierte Öffentlichkeit – sowohl auf ihren Desktop-PCs, als auch auf ihren mobilen Endgeräten lesen.

Einen Tag über Deine Schulter geblickt, was würden wir erleben?

Ulrike: In der Unternehmenskommunikation arbeiten wir mit einem Newsroom-Konzept. Das heißt, jeden Morgen versammeln wir alle uns zu einem kurzen „Morning Huddle“, in dem wir die anstehenden Themen besprechen und Aufgaben verteilen. Kollegen, die sich an anderen Standorten aufhalten oder im Home Office arbeiten, schalten sich per Skype zu. Das hilft uns, agil, flexibel und effizient alle wichtigen internen und externen Kanäle der Unternehmenskommunikation zu bedienen.

Den Rest meines Arbeitstages verbringe ich mit dem Schreiben und Redigieren von Texten, der Redaktionsplanung, der Arbeit an Weiterentwicklungen und jeden Tag auch ein, zwei Meetings mit Kollegen. Wobei der Austausch zwischendurch aber auch nicht zu kurz kommt: Wir arbeiten im Großraumbüro und bekommen so immer mit, mit welchen Themen die direkten Kollegen momentan beschäftigt sind.

Welche Softwarelösung setzt Ihr für die Kommunikation und Zusammenarbeit im Unternehmen ein?

Ulrike: Intern nutzen wir im Wesentlichen zwei getrennte Plattformen. In unserem Intranet Pixis – einer Eigenentwicklung unseres Mutterkonzerns Crédit Mutuel Alliance Fédérale – finden die Mitarbeiter alles, was sie für ihre tägliche Arbeit benötigen: Das Telefonverzeichnis genauso wie Formulare, Geschäftsanweisungen, Personalmeldungen oder standortbezogene News. Außerdem können sich die einzelnen Bereiche hier eigene Portale für bereichsinternes Wissensmanagement einrichten oder in Foren Fachthemen diskutieren. Daneben nutzen verschiedene Abteilungen zum Beispiel auch OneNote für die abteilungsinterne Zusammenarbeit.

In unserem online-Mitarbeitermagazin voilà finden unsere Leser alle redaktionellen Inhalte rund um unser Unternehmen: News, Strategie, Geschichten über Mitarbeiter, soziales Engagement, Gewinnspiele und vieles mehr. Wir benutzen WordPress als Redaktionssystem. Von Print auf online haben wir erst 2017 umgestellt und für die digitale voilà bereits Auszeichnungen bei den Fox Awards oder dem Inkometa Award bekommen. Darauf sind wir stolz – ganz besonders freut uns aber, dass das digitale Angebot auch sehr gut bei den Targobankern ankommt: Fast die Hälfte der Belegschaft hat sich für eine Nutzung auf privaten Endgeräten registriert und wir zählen rund 2.500 Artikelaufrufe am Tag.

Gibt es eine Vernetzung zwischen dem Mitarbeitermagazin und dem Intranet? Wenn ja, wie?

Ulrike: Die aktuellsten Beiträge aus der voilà werden über einen iFrame im Intranet angezeigt. Sichtbar sind das Beitragsfoto, die Überschrift und ein Teil des Teasers, sodass die Nutzer einen schnellen Überblick über die neuesten Themen bekommen. Beim Klick auf die Inhalte des iFrames öffnet sich das Mitarbeitermagazin in einem neuen Fenster. Umgekehrt verlinken wir in voilà-Beiträgen oft auf relevante Seiten im Intranet.

Was denkst Du, macht die voilà so erfolgreich? Gibt es besonders beliebte Formate?

Ulrike: Wir bemühen uns um einen guten Themenmix. Wir wissen, dass es unseren Kollegen wichtig ist, regelmäßig über die Strategie des Unternehmens und aktuelle Themen auf dem Laufenden gehalten zu werden. Genauso aber möchten die Targobanker über ihre Kollegen und deren Engagement lesen oder sich darüber informieren, welche Vorteile sie als Mitarbeiter des Unternehmens haben. Guter Content, und in der Regel mindestens ein Beitrag pro Arbeitstag, sind die wichtigsten Grundlagen.

Nicht zu vernachlässigen ist dabei natürlich auch eine abwechslungsreiche Darstellung der Themen in unterschiedlichen Formaten. Beliebte Formate sind bei uns zum Beispiel der „Espresso mit …“, ein Kurzinterview mit einem Fachverantwortlichen, das Video-Format „Ein Tag mit …“, in dem wir mit der Kamera Kollegen durch ihren Arbeitsalltag begleiten oder auch „Grüße aus …“, in dem Kollegen anhand von Bildergalerien ihre Heimatstadt vorstellen. Wichtige Zugpferde sind – wahrscheinlich wenig überraschend – aber auch die Speisepläne unserer großen Standorte und der digitale Adventskalender.

Die Online-Version Eures Mitarbeitermagazins gibt es erst seit Ende 2017. Wie haben die Mitarbeiter die Umstellung von Print aufgenommen und was waren Eure wichtigsten Learnings?

Es gab viel weniger Widerstand als erwartet. Obwohl unser Printmagazin sehr beliebt war, haben unsere Leser sehr schnell die Vorteile der Online-Version zu schätzen gewusst: Mehr Aktualität, eine höhere Frequenz der Beiträge, Funktionen wie Kommentieren, Liken, Sharen, die Möglichkeit, Video-Beiträge einzubinden… Auch der Umweltgedanke, der Verzicht auf Papier, war ein Pluspunkt.

Unser wichtigstes Learning: Eine komplette Neueinführung einer Online-/App-Version ist in sechs Monaten möglich – aber auch extrem sportlich. Wenn möglich: Plant etwas mehr Zeit für das Testing ein!

Ein guter Ratschlag! Ulrike, wir danken Dir für das Interview.

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