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5 Tipps, wie Du Deinen Chef vom Intranet-Projekt überzeugst
24
Jun 2021

5 Tipps, wie Du Deinen Chef vom Intranet-Projekt überzeugst

Längst hast Du erkannt: Moderne Intranets sind auf dem Vormarsch – und als echte Effizienztreiber vom Arbeitsplatz der Zukunft nicht mehr wegzu­denken! Deswegen möchtest Du den Wandel auch in Deinem Unter­nehmen vorantreiben. Oder sogar leitend umsetzen? Immerhin können Intranet-Projekte sowohl aus der Internen Kommunikation als auch der IT-Abteilung angestoßen werden und sind auch für die Personalabteilung vielver­sprech­end. Du bist also über­zeugt – nur wie reißt Du die­jenigen mit, die letztlich entscheiden? Wir zeigen Dir fünf Tipps, mit denen Du Deinen Chef vom Intranet-Projekt überzeugen kannst!

1. Top-Argumente sammeln – Gegenargumente entkräften

Überzeugung entsteht durch Einsicht, also musst Du die Grundlage dafür schaffen, dass Deine Führungskraft die Vorteile eines modernen Intranets er­kennt. Diese Vorteile für Dein Unter­nehmen – und Deinen Chef in seiner Position – solltest Du konkret benen­nen können. Hierbei vermitteln mess­bare Ziele eine besonders hohe Beweis­kraft. Diese werden im Bestfall von den Unternehmens­zielen abge­leitet. Zum Beispiel: gesteigerte Mitarbeiter­zu­friedenheit, die Digi­talisier­ung von Prozessen oder verbesserte Zusam­men­arbeit und Innovationskraft.

Anreizend ist auch der Vergleich mit dem Wettbewerb: Hat ein anderes Unternehmen Deiner Branche bereits ein erfolgreiches Intranet-Projekt umgesetzt und lebt eine zeitgemäße Arbeitskultur? Wenn Du hier eine Referenz vorzuweisen hast, kann es Wunder wirken, Sie Deinem Chef als Beispiel zu zeigen. Natürlich muss es auch nicht die direkte Konkurrenz sein – auch eine bekannte Marke kann als positives Vorbild dienen.

Selbstverständlich sind hierbei bereits eventuelle Gegenargumente zu be­denken. Denn je nachdem, wie zuge­neigt Dein Chef dem Projekt anfangs ist, solltest Du wie im Schach­spiel seine möglichen Schritte vorausahnen kön­nen. Natürlich mit dem Unter­schied, dass ihr beide gewinnt, wenn Du ihn über­zeugst!

2. Sichtweisen von wichtigen Stakeholdern einholen

Unternehmen unterscheiden sich in ihrer gelebten Kultur und Struktur. Wichtig für Dich ist, zu wissen, wer die möglichen Entscheider über die Ak­zep­tanz des Projekts sein werden – und was sie von der Idee eines mod­ernen Intranets halten. Bedenke dabei: Teilweise gibt es meinungs­führende und einflussnehmende Personen im Unternehmen, deren Titel es nicht verrät. Hole nach Möglichkeit bereits die Unterstützung dieser Stake­holder ein – solange sich Dein Chef hierdurch nicht übergangen fühlt.

3. Den perfekten Pitch vorbe­reiten

Wenn Dein Chef oder eine Gruppe von Stakeholdern Dir ihr Gehör leiht, soll­test Du die Intranet-Idee perfekt pit­chen können – auf den Punkt und attraktiv. Das bedeutet: In Deiner Prä­sentation beschränkst Du Dich auf das Notwen­digste und nennst die wichtig­sten Argumente zuerst. Hilfreich ist es natürlich, wenn optisch an­sprech­ende Grafiken die Infor­ma­tionen besser aufnehmbar machen. Sei es direkte Veranschau­lichung durch Screenshots aus einem Intranet-System oder Diagramme, die auf den ersten Blick ver­ständlich sind.

Wichtig ist der logische Aufbau Deines Pitches – beschreibe zunächst die Aus­gangslage, also die aktuelle Situ­ation Deines Unternehmens. Dann, welche Herausforderungen Du siehst, die das Intranet lösen könnte – und wie es das macht. Gehe dabei nicht zu sehr ins Detail, Du musst keinen vollstän­digen Projekt­plan ausgear­beitet haben – es geht um die große Vision, die Dein Chef und die Ent­scheider mit Dir teilen sollen! Dazu gehört auch, dass Du zuhörst und rea­gierst. Also plane unbedingt die Zeit für Diskus­sionen nach der Präsen­tation ein.

4. Persönliches Chefgespräch planen

Je nach Unternehmenskultur, Team­größe und Gelegenheit kann das infor­melle Gespräch mit Deinem Chef wirksamer sein als eine vorbereitete Prä­sentation. Natürlich kannst Du dennoch die gleichen Inhalte und Argu­mente vorbringen, jedoch in einer möglichst persönlichen, angenehmen und ruhigen Atmosphäre, in der Du auch genug Zeit eingeplant hast. Nach etwas posi­tivem Smalltalk zur Auflock­erung solltest Du dann den Übergang zu einer selbstsicheren und positiv eingestellten Darstellung Deiner Intranet-Projekt­idee finden. Auch hier ist es wichtig, Raum zur Diskussion zu lassen – die im Bestfall schon zur gemein­samen Planung der nächsten, konkreten Schritte führt.

5. Mit einer Pilotphase starten

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – und sich selbst ein Bild zu machen kann lebendiger überzeugen als ein gelungener Pitch. Deswegen ist es eine gute Idee, eine Pilotphase für Dein Projekt vorzuschlagen, in der Dein Chef und andere Testnutzer Deine Vision vom Intranet erleben können, ehe es in größerem Rahmen ausgerollt wird. Im Bestfall sind diese Nutzer aus unter­schiedlichen Abtei­lungen, sodass sie ihre Perspek­tiven einbringen und positive Eindrücke zu der Kollegschaft zurück­tragen können.

In dieser Testphase lassen sich einige der Ankündigungen aus Deinem Pitch erlebbar machen und beweisen. Er­geb­nisse werden sichtbar und zeigen, dass Deine Idee vom moder­nen Intranet tatsächlich in der Praxis funktioniert! Den Verlauf und das Feedback dieser Phase solltest Du protokollieren und zu einem attraktiven Gesamtpaket (z. B. eine Präsentation) schnüren. Dieses kannst Du nutzen, um eine Entscheidung zum weiteren Vorgehen von Deinem Chef einzuholen.

Fazit

Wenn Du Deinen Chef von einem Intranet-Projekt überzeugen willst, solltest Du Deine Hausaufgaben ge­macht haben. Das heißt: Du kennst den Mehr­wert des modernen Intranets und kannst die Vorteile klar benennen. Wenn Du dann noch die sonstigen Entscheider in Deinem Unternehmen ausge­macht hast und sie durch gelun­gene Präsentation und Ge­spräche ins Boot holst, steht dem baldigen Pro­jekt­start nichts mehr im Wege – eventuell zunächst mit einer Pilotphase!

Du möchtest Dich für die Überzeu­gungs­arbeit in Deinem Unternehmen wap­pnen? Oder hast Du bereits die Gelegenheit genutzt und Dir grünes Licht für Dein Intranet-Projekt geholt? Gerne bieten wir Dir eine persönliche Erst­beratung an, in der wir die besten Argumente prüfen, Gegen­argumente entkräften – oder die ersten Schritte zur konkreten Umsetzung einer Pilot­phase durchgehen. Sichere Dir jetzt einen Termin, wir freuen uns auf Dich!

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